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Lesbenpolitik
ist Gesellschaftspolitik |
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Lesben
sind keine besonderen Menschen,
schon gar nicht sind sie die
besseren Menschen. Es wird
immer wieder angenommen, Lesben
würden dies annehmen
und deshalb Extraprogramme
haben wollen. |
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Lesben
haben sich schon immer engagiert,
für Frauenrechte, für
Menschen- und Tierrechte hier
und anderswo, für die
sexuelle Emanzipation, für
Umweltschutz, für eine
soziale Gesellschaft. Dass
lesbische Frauen für
ihre Rechte als lesbische
Frauen streiten ist verhältnismäßig
neu. |
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Wenn
die Gesellschaft Frauen und
Männer endlich gleich
behandelt, dann behandelt
sie auch heterosexuelle und
homosexuelle Menschen gleich.
Insofern war und ist eine
Politik für Lesben immer
auch aktuelle Gesellschaftspolitik
und daher eine Querschnittsaufgabe
moderner Parteien und Regierungen.
Es geht um nicht weniger als
die Veränderung der Geschlechterverhältnisse.
Dazu müssen sich Politik
und Gesellschaft verändern.
Hierfür geht die LAG
Lesben in NRW e.V. in den
Dialog mit Vertreter_innen
aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik. |
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Die
LAG Lesben in NRW e.V. fordert,
dass vermeintlich männlich-heterosexuelle
Lebens- und Arbeitsnormen
nicht als Maß aller
Dinge gesetzt werden, es gilt
ein Menschenbild zu kreieren,
das alle umfasst. |
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Die
LAG Lesben in NRW e.V. fordert,
dass Menschen eine echte Wahlfreiheit
für ihr Lebensmodell
haben. |
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Es
geht als um nicht weniger
als um Teilhabe an einem weitgehend
selbst bestimmten Leben für
Frauen und
Männer, für Lesben
und Schwule. |
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Zusätzliche
Erklärung
1992
wurde Homosexualität
aus dem international
gültigen Krankheitenkatalog
der Weltgesundheitsorga- nisation
ICD-10 gestrichen. Damit
ist die Frage, ob Homosexualität
der „Heilung“
bedürfe, längst
eindeutig mit einem klaren
NEIN beantwortet.
Anerkannte
Sachverständige aus
Psychiatrie und Psychologie,
aus Sexualwissenschaft und
Pädagogik sind sich
in diesem Punkt weltweit
einig, ebenso wie darin,
dass sogenannte „Therapien“
zwecks „Umpolung“
zur Heterosexualität
den Menschen nicht helfen,
sondern im Gegenteil psychisch
und physisch schaden und
sie ernsthaft gefährden. Für
uns Homosexuelle stellen
solche Veranstaltungen und
Seminare, die den von uns
als natürliche Facette
menschlicher Identität
gern und glücklich
gelebten Lebensmodellen
von außen und ungebeten
das Recht zur Existenz absprechen,
eine inakzeptable Anmaßung
und grobe Kränkung
dar.
Die
LAG Lesben in NRW e. V.
spricht sich gegen jegliche
Art der Förderung,
Unterstützung oder
Ermöglichung solcher
Angebote auf universitärer
oder staatlicher Ebene aus.
Download
>>
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